Vermittlungen

Sie möchten einem unserer Schützlinge ein neues Zuhause geben? Das freut uns natürlich sehr.

Treten Sie mit uns in Kontakt und wir können gemeinsam schauen, ob wir das passende Familienmitglied für Sie finden.

 

Was uns interessiert:

- Sie bevorzugen eine Katze oder einen Kater?

- Wird sie/er Freigänger oder „Stubentiger“?

- Leben schon andere Katzen im Haushalt?

- Gibt es andere Tiere im Haushalt?

- Haushalt mit Kinder?

- Sie sind berufstätig und wie lange wären dadurch die Tiere täglich alleine?

- Haben sie an eine Urlaubsbetreuung gedacht?

 

Bitte bedenken Sie:

Wir versuchen immer das beste, individuell auf die Bedürfnisse der Katze passende, Zuhause zu finden. Dazu gehört auch, dass wir uns vorbehalten je nach Begebenheiten, eine Vorauswahl zu treffen und ihre Wunschkatze nicht immer die ist, welche am Besten zu Ihnen passt.

 

Grundsätzliches gibt es zu sagen:

- Es werden keine Katzen vor der 12. Lebenswoche abgegeben.

- Katzenkinder bis zu einem halben Jahr ziehen nur im "Doppelpack" aus oder zu schon vorhandenen im ähnlichem Alter.

- Es werden keine Katzen in „Einzelhaft“, d.h. Einzelkatze in Wohnungshaltung abgegeben.

- Unsere Katzen ziehen gegen eine Schutzgebühr von 50€ geimpft, entwurmt und gechipt aus.

- Bei der Übernahme eines altersbedingt noch unkastrierten Tieres verpflichten Sie sich in einem Schutzvertrag, dieses umgehend zum genannten Termin nachzuholen und uns per Bestätigung eines Tierarztes zu benachrichtigen.

 

Katzenkinder

Unbestritten sind Katzenkinder an Niedlichkeit kaum zu übertreffen und wir haben grosses Verständnis dafür, dass der Wunsch danach oft am grössten ist.

ABER auch Diese werden erwachsen und der Weg dorthin kann mitunter sehr anstrengend sein. Ihre Wohnung wird zum Abenteuerspielplatz. Verabschieden Sie sich schon mal von Ihren liebevoll gezogenen Zimmerpflanzen. Frei hängende Palmwedel sind prima zum Spielen und Topferde eignet sich hervorragend zum Buddeln oder als Toilette, wenn der Weg zur eigentlichen zu lang ist. Vorhänge werden schon mal als Kletterhilfe missbraucht und so manche Deko übt eine wahnsinnige Faszination aus, wenn sie auf dem Plattenboden in 1000 Teile

zerspringen.

Der Neugier eines Katzenkindes entgeht nichts und bei ihrer Unerfahrenheit was Gefahren betreffen, muss man ähnlich wie bei Kindern im Allgemeinen, einen Schritt vorausdenken und ständig auf der Hut sein.

Sind Sie sich dessen bewusst?

Ab wann ist eine Katze zu alt?

Teenager und junge Erwachsene Tiere haben es oft schwer. Sie sind schon „zu alt“ um den Niedlichkeitsbonus ausspielen zu können und noch nicht alt genug, um als „ruhiger Rentner“ durchzugehen. Dabei sind es gerade diese Altersgruppen, welche die besten Voraussetzungen mitbringen. Sie sind aus dem Gröbsten raus, haben schon einiges gelernt und sind trotzdem noch verspielt und anpassungsfähig. Sie haben meist schon einen Charakter entwickelt, an dem man sich orientieren kann, ob sie zu einem passt oder nicht und man bekommt quasi nicht die sprichwörtliche „Katze im Sack“. Bei einer Lebenserwartung von bis zu 20 Jahren hat man auch noch eine lange Zeit, die man miteinander verbringen kann.

Senioren

haben es 10+ Katzen nicht am meisten verdient ein schönes Plätzchen zu ergattern?

Dabei sollte man sich vor Augen führen, warum ältere Katzen überhaupt in die Vermittlung geraten.

Zum einen sind es Tiere, die aus einem guten Zuhause kommen und dort aus verschiedenen Gründen wie z. b. Umzug, Allergie oder manchmal auch wegen Todesfall des Besitzers nicht mehr bleiben können. Meistens sind es sehr nette und zutrauliche Zeitgenossen, die aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen werden und die Welt nicht mehr verstehen.

Zum anderen sind es Tiere, die zwar teilweise von Menschen versorgt werden aber die meiste Zeit draussen leben. Sie werden von Jüngeren und Stärkeren verdrängt und wandern ab. Oft werden diese von aufmerksamen Menschen zu uns gebracht, weil sie durch einen schlechten Gesundheits- oder Ernährungszustand auffällig werden. Die ursprünglichen Besitzer werden nur in seltenen Fällen ausfindig gemacht. Wer solch ein Tier bei sich aufnimmt, wird sehr schnell merken, wie dankbar eine Katze für einen vollen Napf, ein trockenes warmes Plätzchen und Zuwendung sein kann.

Die Wilden

sind in der Vermittlung quasi chancenlos. Sie werden aus unkontrollierten Populationen z. b. auf Höfe oder alten Fabrikgelände gefangen, kastriert und tierärztlich versorgt. Im Idealfall gibt es Menschen die diese Katzen Vorort versorgen und sie können wieder an ihren angestammten Ort und Sozialverband entlassen werden.

Ist dies nicht der Fall, sind wir immer wieder auf die Mithilfe derer Menschen angewiesen, die erstens die Möglichkeiten aber vor allem die Bereitschaft haben, sich dieser Aufgabe zu widmen.

Im Idealfall sind es Besitzer von Höfen, Scheunen, Stallungen in ländlichen Gegenden.

Für einen geschützten Schlafplatz im Heu bekommt man im Gegenzug einen engagierten Mäusefänger.

In seltenen Fällen gewinnt man mit viel Geduld das Vertrauen, aber meistens muss man sich damit begnügen, eine gute Tat im Bereich des Katzenschutzes getan zu haben.

Was passiert mit einem chronisch kranken Tier ?

Das ist eine Frage die wir uns immer wieder stellen müssen, wenn wir damit konfrontiert werden.

Da es immer eine individuelle Situation darstellt, gibt es in solchen Fällen auch immer gesonderte Aufrufe und Einzelheiten werden im Speziellen besprochen.

Wer bereit ist ein chronisch krankes Tier zu beherbergen, verdient von uns die höchste Anerkennung und wird selbstverständlich in jeglicher Hinsicht vom Verein oder durch Patenschaften unterstützt.

Sie besitzen dieses grosse Herz, dann sprechen sie uns an.