Unsere Arbeit

Ehrenamtlich engagieren wir uns gerne im Tierschutzverein. Wir wollen notleidenden Tieren helfen. Dies machen wir gerne, auch wenn es oft schwierig ist. Vor allem, da alles auf Spendenbasis basiert.

Unsere Geschichte

Hier eine Katze, dort eine Katze und da drüben eine Mami mit ihren Welpen. Ein normaler Anblick denken viele und erfreuen sich vielleicht an den spielenden und tobenden Katzen. Andere wiederum regen sich über Katzen  auf und scheuchen sie weg. Denn sie stören und verdrecken vielleicht den eigenen Garten.

Eine andere liegt verletzt auf dem Parkplatz, im Park oder an der Straße. Keiner interessiert sich für sie und hilft ihr.

Die Katzenmama hat mal wieder zu viele Kitten? Kein Problem, diese können schnell entsorgt werden. Denn es ist im frisch geborenem Zustand einfach sie zu ertränken oder dem Fuchs zu überlassen. Und die Mama? Ja, die päppelt sich schon wieder und kann weiter die Mäuse in der Scheune fangen.

In dem Abbruchreifen Haus leben arme Katzen, denkt sich die Oma. Sie geht jeden Tag hin und füttert diese. Aber oje, es werden immer mehr...  . Manche sehen schlecht aus, aber Hauptsache sie bekommen was zu fressen. Alte Wurst- oder Essenreste tun es manchmal auch, wenn das Geld nicht für billig Futter reicht. 

Solche Geschichten hören und sehen wir immer wieder.

Den meisten Menschen kommt es nicht in den Sinn, das es sich hierbei vielleicht um wilde Streuner Katzen handelt und diese Hilfe bräuchten.

Diese Erlebnisse haben uns bewegt in diesem Verein mitzuwirken.

Wir können und wollen nicht länger das leid dieser Katzen ertragen.

Wir wollen aktiv etwas gegen das Katzenelend vor der Haustüre machen. 

Wir wollen nicht mehr, das Katzen nicht beachtet werden und unnötig leiden müssen.

Wir wollen das die Menschen die Augen auf machen und die Streuner Katzen als ein fühlendes Lebewesen beachten werden.

Daran arbeiten wir Tag für Tag!!!


Unser Ziel

 

In fast allen Gegenden um Bad Säckingen herum, egal ob Murg, Wehr, Rickenbach, Herrischried, Görwihl, Albruck, Klettgau usw. gibt es sehr, sehr viele wilde Katzenpopulationen die sich immer weiter vermehren. Wir wollen diesen Katzen helfen und sie kastrieren. Zusätzlich versorgen wir die wilden Katzen an unseren geschützten Futterstellen. Ohne diese sind sie Hunger und Naturgewalten ausgesetzt.

 

Warum wollen wir kastrieren?

Dieser kleine Schnitt bewirkt große Wunder. Denn der Katze geht es dadurch besser. Der weiblichen Katze werden hierbei die Eierstöcke entfernt, beim Kater die Hoden.

 

Die Kätzin

Durch die Entfernung der Eierstöcke bei der weiblichen Katze, kann sie sich nicht mehr fortpflanzen. Zudem senkt sich das Risiko von qualvollem Eierstock- oder Gebährmutterhalskrebs. 

Es können dadurch keine kranken Kitten mehr geboren werden, die langsam kränkelnd, qualvoll sterben. Auslöser können z.B. Inzucht und Futtermangel sein. 

Zudem verändert eine Kastration auch das Verhalten der Kätzin. Eine Kätzin kann drei bis viermal im Jahr läufig werden. In dieser Zeit miaut sie ununterbrochen. Sie kann dadurch mit der Zeit auch aggressiv werden. Eine Kastration verhindert dies und die Kätzin kann in ruhe weiterleben.

 

Der Kater

Auch dem Kater geht es nach einer Kastration besser. Zum einen kann er keinen Hodenkrebs mehr bekommen, zum anderen wird sein negatives Verhalten deutlich verbessert.

Unkastrierte Kater sind großflächig in ihrem Territorium unterwegs und markieren ihr Revier mit stark riechendem Urin. Zudem gibt es bei unkastrierten Katern viele Kämpe untereinander, die meistens mit schlimmen Verletzungen enden. Wie auch die Kätzin kann ein Kater ununterbrochen miauen.

 

Dies sind außerdem auch Gründe, weshalb wir Katzenbesitzern immer wieder erklären warum eine Kastration bei Hauskatzen ebenso sinnvoll ist. Einige Verhaltensauffälligkeiten und Verletzungen kommen durch die unkastrierten Hauskatzen.


Die anderen Tiere

Wir kümmern uns zwar Hauptsächlich um Katzen, da diese einfach den größten Anteil ausmachen, aber auch um andere Fundtiere kümmern wir uns. 

Hin und wieder erreichen uns Anrufe bei denen es sich um herrenlose Hunde, Nagetiere oder Reptilien geht. Wir versuchen die Besitzer zu ermitteln und versorgen die Tiere je nach dem was sie benötigen mit den wichtigsten Dingen. Wird kein Besitzer ermittelt, geben wir die Tiere an entsprechende Pflege-, oder Tierschutzeinrichtungen weiter. Denn momentan können wir leider nur Katzen bei uns im Haus aufnehmen.

Aber auch wilde Tiere wie verletzte Wasservögel, kranke und leidende Igel, oder verletzte Vögel kommen zu uns. Auch diese werden versorgt und an die entsprechenden Stellen abgegeben.